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Das war … italienisch

20. Juni 2010 von Christina über Leander

Dass Leander italienische Wurzeln hat, ist – blond und blauäugig wie er ist – optisch weder auf den ersten noch auf jeden weiteren Blick zu erkennen. Und daran lässt sich im Wesentlichen auch nicht mehr viel ändern.
Wohl aber an der Aussprache.

Leander zum Papa (beim Zähne putzen): Wir haben Bankini gemacht?
Papa: Was?
Leander: Bankini. Wir haben Bankini gemacht.
Papa: Was hat ihr gemacht? Bikini? Ihr habt Bikinis gemacht?
Leander: Naihaiiiin. Bankini. Wir haben für den Bankini geübt.
Papa (schon ziemlich ratlos): Ich versteh kein Ton. Leander, was ist denn Bankini?
Leander (jetzt auch ziemlich ratlos): Aber Papa, das musst Du doch wissen.
Leander und Papa: …. !!??

Mama (aus dem Nebenraum): Die haben in der KiTa für den Bambini-Lauf trainiert.

genommen!

17. Juni 2010 von Christina über Leander

Ich weiß nicht, wer was wann Leander worein getan hat, aber derzeit ist das große Kindelein so oberzuckersüß, dass ich ihn vom Fleck weg adoptieren würde, wäre er nicht schon mein Kind.

Ziemlich beschäftigt

15. Juni 2010 von Christina über Flemming

… ist Flemmi derzeit. Heute hatte der kleine Mann seine vierte und damit letzte 6-fach-Imfpung. Sie scheint ihm entgegengesetzt all der vorangeganenen Imfungen nicht besonders bekommen zu sein. Er fiebert und ist vorzeitig ohne Abendessen eingeschlafen. Bei unserem überaus guten Esser ist das kein gutes Zeichen.

Außerdem brütet Flemmi seit Tagen seine beiden oberen Schneidezähne aus. Und das leider nicht sehr erfolgreich. Das Kindelein ist nicht wirklich schlecht gelaunt, aber so richtig gut geht es ihm nur auf Mamas Arm, in Mamas Arm, mit Mamas Arm. Punkt Mitternacht tapere ich täglich mit meiner Bettwäsche unterm Arm an sein Bettchen, um meine Hand als Einschlaf- und Weiterschlafhilfe durch die Gitter zu stecken. Das ist zwar unbequem, aber wenigstens setzt sich die Nacht meist ruhig bis etwa 7 Uhr in Früh fort.

Die beiden untrüglichen Rillen im Gaumen sind schon eine ganze Weile sichtbar. Trotzdem ist von den Zähnchen noch kein weiteres in Sicht. In Sachen Vollgebiss geht es also weiterhin nur im Schneckentempo voran.

Schneckentempo ist übrigens ein gutes Stichwort für eine ganz großartige Sache – Flemmi läuft! Am Samstag hat er all seinen Mut zusammengenommen und hat sich auf den Weg gemacht. Ganz alleine. Auf seinen zwei wackeligen Beinchen ist er zwischen dem Papa, der Mama und dem großen Bruder hin und her und her und hin und auch wieder zurück. Seither wird nicht nur der Parcours anspruchsvoller sondern vor allem auch die Anzahl der zurückgelegten Schritte größer. Unter dem Motivationsgejubel der restlichen Familie ist Flemmi offenbar nun in seinem Ehrgeiz gepackt und ich sehe mich in den nächsten Tagen im Schuhgeschäft, um dem kleinen Mann seine ersten Paar Herrenschuhe zu kaufen.

Die Ordnungshüter

7. Juni 2010 von Christina über Leander

Bereits vor einigen Monaten bekam Leander ein Buch über die Polizei von der Hofheim-Oma geschenkt. Polizei, Feuerwehr, Müllmänner und Notärzte prägen die kindliche Vorstellung von Superhelden.

Das Buch jedoch war einige Zeit in Vergessenheit geraten und wird erst seit kurzem erneut mit regem Interesse gelesen. Vor allem das Kapitel über den Handydieb, zu dessen Ergreifen polizeiliche Finesse gefragt ist, will Leander immer und immer wieder lesen. Diebstahl ist in seinem Moral- und Wertesystem so in etwa das Schlimmste und Verbotenste, was auf dieser Welt möglich ist. Doch ach wie gut, dass es die Polizei gibt, denn die Herren in Grün oder Blau finden schließlich dank modernster Ermittlungstechniken jeden Räuber und bringen ihn hinter Gittern! Auch jenen, der unseren Buggy aus dem Hausflur geklaut hat.

Vor ein paar Tagen steigen an unserer Bushaltestelle zwei Unifomierte aus unserem Bus. Schon als die Türen wieder schließen wollen, registriert Leander, wen er leibhaftig vor sich stehen hatte. Die beiden Polizisten winken Leander freundlich zu, doch wir fahren bereits ab. Leanders erste, ungebtrübte Begeisterung über das Zusammentreffen mit seinen persönlichen Heroen verebbt schnell. Seine Freude kippt. In Verzweiflung und vor allem in Ärger über seine eigenen Unzulänglichkeit. Immerhin hatte er es sich fest vorgenommen, sachdienliche Hinweise zur Überführung unseres Buggydiebes zu geben. Eine Gelegenheit, die er nun einfach so hatte verstreichen lassen.

Das Argument, dass der Buggy schon bereits vor über zwei Jahren aus unserem Hausflur entwendet wurde, ließ das verzweifelte Kindelein vorerst nicht gelten. Erst der Gedanke, er könne die Polizei ja auch anrufen, hat ihn wieder mit sich und der ausführenden Gewalt im Staat versöhnen können.

Gleich und doch verschieden

5. Juni 2010 von Christina über Flemming und Leander

Immer wieder und immer häufiger wird uns gesagt, wie ähnlich sich unsere beiden Jungs äußerlich sehen würden. Flemmi sei quasi Leander in Kleinformat. Heißt es.

Doch so sehr sie sich momentan optisch ähneln mögen, so unterschiedlich sind sie jedoch schon jetzt in ihrem Wesen.

Aber jeder ist auf seine Weise ganz wunderbar und mit der elterlichen Brille betrachtet die besten Kinder, die man sich wünschen kann.

Wir lieben Euch!

Im Schnelldurchgang: Flemming

31. Mai 2010 von Christina über Flemming

Nein! Auch, wenn es zeitweilig danach aussehen mag, dem großen Blogsterben haben wir uns nicht angeschlossen. Hier wird es auch in Zukunft weitergehen. Allerdings lassen einem zwei Kinder leider noch weniger Zeit zum Bloggen als eines. Da ein Kind immer irgendwie wach ist, werden die Zeiten am Computer ohne Kind immer kürzer.

Daher gibt es die vielen kleinen und großen Entwicklungsschritte von Flemmi, für die es bei Leander noch mindestens einen eigenständigen Blogeintrag gab, im parforce-Ritt:

– am 25.3. hat Flemmi seinen ersten Schritt mit unserer Hilfe an beiden Händen gemacht. Das ist jetzt über einen Monat her und mittlerweile geht er schon an einer Hand ziemlich sicher. Dennoch: Im Krabbeln ist er immer noch schneller. Aber er ist mutig geworden und so lange er nicht über sein Tun nachdenkt, kann er auch schon einige Sekunden frei stehen. Dann aber plumpst er um, landet aber längst nicht mehr mit voller Breitseite unglücklich auf dem Boden, sondern wird von seinem gut gepolsterten Windelhintern aufgefangen.

– Sitzen gehört allerdings nicht zu Flemmis Lieblingsbeschäftigungen. Während er sich lange vor seinem ersten Geburtstag schon an Dingen hochzieht und sich an Möbeln, Tischen etc. entlanghangelt, schafft er immer noch nicht, sich aus der Bauch-Liegeposition hinzusetzen. Im Trip Trap oder auf der Wickelkommode jedoch sitzt er aus eigener Kraft schon sehr stabil und kann das Gleichgewicht dabei perfekt halten. Erst stehen dann sitzen ist zwar in der Reihenfolge ungewöhnlich, aber unbedenklich. Da der Muskeltonus laut Kinderarzt sehr gut ist, müssen keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden.

– seit dem 1. April ist Flemmi auch offiziell ein KiTa-Kind. Inoffiziell ist er das ja seit GEburt, da ich ihn immer dabei hatte, wenn Leander in die Gruppe gebracht werden musste. Da Flämmchen die Einrichtung somit vertraut war lief die Eingewöhnung ohne nennenswerte Probleme. Der Knopf hat sich schnell daran gewöhnt, täglich fünf Stunden ohne Mama zu sein. Ihm scheint es zu gefallen und auch Leander genießt es sehr, seinen kleinen Bruder eine Etage tiefer in der Betreuung zu wissen. In unserer Einrichtung dürfen die Großen die Geschwisterkinder jederzeit besuchen.

– Früher eine Schublade, heute die ganze Küche. Kein Schrank ist mehr sicher vor flinken, kleinen Kinderhänden, die neugierig alles aussortieren. Und zwar ohne hinzuschauen. Die Frischhalteclips des Möbelschweden reichen zum Zeitvertreib schon lange nicht mehr aus.

– seit dem 23. Mai kann Flemmi klatschen. Das Winken beherrscht er schon etwa seit gut einem Monat, was insofern wirklich putzig ist, da Flemmi sein Händchen durch die Luft wirbelt, sobald sich eine Tür in Sichtnähe öffnet.

– Seine ersten vier eigenen Schritte ohne Hilfe hat er am 24. Mai gemacht. Weitere bislang Fehlanzeige.

– Es ist nicht immer leicht, kleiner Bruder zu sein. Dieses Lektion lernt Flemmi täglich im Umgang mit Leander, der sich durch Flemmis gestiegener Mobilität zuweilen in seinem Bau- und Spieltrieb belästigt fühlt. Der Zweit-Geborene lässt sich trotz Gegenwinds nicht in die Defensive treiben und behauptet sich jeden Tag aufs Neue in der Familien-WG. Flemmi läuft schon lange nicht mehr „einfach so“ nebenher, sondern weiß seine Bedürfnisse sehr wohl einzufordern und lässt auch Leanders Vormachtsstellung nicht mehr gelten.

– Von Leander sind wir es ja gewöhnt, daher treiben uns die großen Mengen, die Flemmi bei einer Mahlzeit verdrückt, längst keine Tränen in die Augen. Seine Erzieherinnen sind im Gegensatz zu uns wieder einmal baff. Aber den Gesichtsausdruck kennen wir schon. Und ignorieren ihn geflissentlich.

– Flemmi ist nicht nur robuster als der große Brude, sondern insgesamt sehr viel mutiger. Rutschen ist ein Riesenspaß. Am besten alleine und das auch noch volle Fahrt mit dem Kopf voran! Und er macht es gut!

– Seit ein paar Tagen „spricht“ Flemmi. Irgendwie. Seine Intonation hat sich verändert. Sein „dadada und mamamama“ folgt einer Sprachmelodie, die wohl so klingen soll wie … deutsch? Aber auch ohne Vokabular weiß Flemmi, wie er an sein Toast mit Butter kommt. Oder an Tomaten satt. Oder auch an Joghurt.

Da kommt ja doch noch einer…

12. Mai 2010 von Jan über Flemming

Nicht, dass man denkt, wir hätten Flemmings Zahnentwicklung bisher verschwiegen. Tatsächlich ist es aber so, dass es kaum eine gab.

Seit knapp fünf Monaten ist in Flemmings Mund nichts Nennenswertes passiert. Zwei kleine Zähnchen unten sind zu zwei großen Zähnchen unten geworden, was aber an der Gesamtzahl an Zähnen nichts ändert. Diese lagen auch noch nebeneinander – richtig beißen konnte man damit nicht. Die Karotte wurde von Flemmi daher bisher notgedrungen „abgeraspelt“. Nun aber kommt nach langer langer Zeit endlich ein dritter Zahn dazu, diesmal im Oberkiefer. Aus dem Gegenbiss wird aber trotzdem nichts…

Weißer Löffel? Roter Löffel!

11. Mai 2010 von Christina über Flemming und Leander

Manchmal entscheiden Schattierungen über das Wohl und Weh des Familienzusammenlebens, wie z.B. die Farbe eines simplen Koch-Löffels. Sie zeigen aber auch, dass der jüngste Mitbewohner der Berliner Familien-WG seinen eigenen Willen entwickelt. Das ist notwendig für den Kleinen in der Entwicklung zur eigenständigen Persönlichkeit, hinderlich allerdings für das Spielverhalten des Großen, der ausgerechnet mit einem roten Löffel den Nudel-Rosinen-Geburtstagskuchen für den liebsten Esel zu backen gedachte. Der roten Löffel war für das Kindelein Nr.2 allemal spannender als der verzweifelt angebotene Alternativlöffel in cremeweiß.

Seit einigen Tagen beobachten wir schon, dass Flemmi immer mehr seinen Willen durchzusetzen versucht. Das ist natürlich gut und altersgemäß, drängt uns als Eltern aber zunehmend in die Rolle des Streitschlichters und Mediators. Nichts ist für Flemmi so interessant wie die Spielsachen des Großen, der den Tränen nahe sein Hab und Gut zu verteidigen sucht. Dabei nicht ungerecht zu werden und dem Großen alles aus der Hand zu nehmen mit dem Hinweis, der Bruder sei ja noch so klein, ist die wahre Herausforderung an früh-pädagogische Prägungen beim Zweit-Geborenen. Wir sind beim Zweiten ohnehin in vielen Dingen so viel nachsichtiger, dass wir Leander zuliebe dicke Krokodilstränen des Kleinsten aushalten müssen!

Ersatzteile

5. Mai 2010 von Christina über Flemming und Leander

„Mama“, fragt mich das große Kindelein, „hat der Flemmi auch Augen?“ „Na, schau mal in sein Gesicht. Was ist denn das große, runde, blaue?“ „Augen“, antwortet mir das große Kindelein überrascht, solch Frage gestellt zu bekommen.
Pause. Grübeln.

„Maaaama?“ „Ja, mein Kind?“ „Und wenn der Flemmi keine Augen hat?“ „Dann könnte der Flemmi gar nichts sehen. Das nennt man dann blind,“ erläre ich dem Großen, der sich offenbar zunehmend Sorgen über Flemmis Augenlich zu machen scheint. „Blind? Ist Flemmi blihiind, wenn er keine Augen hat.“ „Ja!“
Nachdenken. Dann erhellt sich das Gesicht des Großen. Ich kenne diesen Ausdruck: Eine Idee wird geboren:

„Mama, wenn der Flemmi keine Augen hat, dann braucht er einen Knopf.“ Einen bitte waaas?“ „Einen Knopf!“ „Einen Knopf?“ „Ja, einen Knopf!“
Hä?

„Für Flemmis Augen. Flemmi hat doch Knopfaugen.“

von Schmusehühnchen und anderen Namen

4. Mai 2010 von Christina über Flemming

Flemming hat im Laufe des ersten Lebensjahres schon so manchen (stets liebevolle!) Kosenamen erhalten. Hier die Top10:

РFlemmi (ungekr̦nt die Nummer 1)
– FlemBam (Leanders ganz besondere Hommage an den kleinen Bruder)
– Flämmchen
– Flemmsch’n (die süd-hessische Variante von Flämmchen)
– Flementito
– Flammingo
– Herr/Mister F.
– Mister/Meister Dickbauch
– (Schmuse-)Hühnchen (mein Favourit)
– Dicker

Wirklich! Wir haben unseren Zweitgeborenen lieb. Echt!

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  • Flemming und ein halbes Jahr
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    Ein Monat zu viert
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