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Archiv für die Kategorie: 'Entwicklung'

Bagger im Mund

27. Oktober 2009 von Christina über Leander (3 Jahre und 2 Monate und 4 Tage).

Grundsätzlich gilt: Ich putze dem Kindelein nicht die Zähne. Habe ich einfach keine Lust drauf, weil ich regelmäßig fuchteufelswild werde, weil der Herr mal wieder den Totalverweigerer gibt. Also muss der Papa ran und die Beißerchen sauber schrubben.

Ein bisschen einfacher wurde die Sache allerdings, als wir die Sache mit den Karius-Baggern eingeführt haben. Das war für Leander irgendwie bildlich vorstellbar und zog. Fortan sperrte er bereitwilliger (nicht: lustvoll) als zuvor das Mündchen auf und ließ die Zahnbürste werkeln. Denn Löcher in den Zähnen, verursacht durch Karius-Bagger? Neeee!

Ha! Ãœberlistet, dachten wir!

Vor ein paar Tagen dann dieser Dialog:

Papa: Auf, Leander, Zeit zum Zähneputzen.
Leander: Ne, mag nich‘.
Papa: Komm, ist schon spät, wir müssen Zähne putzen.
Leander: Neeehe Papa, mag nich‘. Hab kei Lust.
Achtung! Jetzt schaltet sich die Mama ein.
Mama (ermahnend): Leander, Zähne putzen. Sonst kommen doch die Karius-Bagger und baggern tiefe Löcher in deine Zähne.
Leander: Na und? Sollen die baggern.

Örks!

Äschiäschi…

26. Oktober 2009 von Jan über Leander (3 Jahre und 2 Monate und 3 Tage).

…sagt der Sohn beim Memory-Spielen.
Soll heißen: „Ätschi Bätschi!“ und beschreibt eine neue Stufe im sozialen Verständnis: Eine Art von Schadenfreude…

Ãœberraschende Ergebnisse – Flemmings U5

8. Oktober 2009 von Christina über Flemming (5 Monate und 21 Tage).

Der Kinderarzt und ich staunten nicht schlecht, als es um die Ermittlung von Flemmis Größe ging. Durchschnittlich 13 cm Länge schafft ein Baby im ersten Halbjahr. Flemmi hat diesen Wert locker getoppt. Stolze 19 (!) cm ist er seit seiner Geburt vor fast sechs Monaten in die Höhe geschossen.

Und all jenen, die Flemmi liebevoll als „gut im Futter“ beschrieben haben, sei gesagt: Für seine Größe ist er laut Normkurve ein ziemlich leichtes Baby. Ja! Ich war überrascht, weil die leckeren Speck-Röllchen an den Oberschenkeln wirklich einen anderen Schluss zulassen, aber die Statistik spricht eine eindeutige Sprache.

Daher die Fakten im Ãœberblick:

Größe: 69 cm
Gewicht: 7270 g
KU: 42,5 cm

Mit diesen Werten gehen beide Daumen hoch für das Kindelein 2. Ausgeschlafen und satt zeigte sich Flemmi überaus willig für den Ärztecheck, lachte, brabbelte und griff beherzt nach seinen Füßchen. Auch motorisch ist er prima drauf.

Dennoch haben wir eine Ãœberweisung in die Kinderklinik zum Ultraschall bekommen – Termin am 23.10.. Zur U2, wenige Tage nach Geburt, wurde ein rechtsseitiger Hodenhochstand diagnostiziert. Heute war das gute Stück überhaupt nicht tastbar. Nichts Besorgniserregendes, dennoch muss es behandelt werden. Daher soll eine Größen- und Standortbestimmung via Sono erfolgen.

Große blaue Augen - die Farbe wird wohl bleiben......und wie!

Riesen Sache und Drachen unterm Bett

4. Oktober 2009 von Jan über Leander (3 Jahre und 1 Monat und 11 Tage).

„Hallo Riese! Der sieht uns gar nicht, Papa, weil der so groß ist!“
Tief beeindruckt war Leander als ein zwölf Meter großer und zwei Tonnen schwerer Mann mit Helm an ihm vorbeischritt. Die Riesen waren zu Gast in Berlin und nach mehrmaligem „Gehen wir jetzt Riesen gucken?“ haben wir sie auch tatsächlich gesehen. Den großen Taucher schon am Samstag und Leander wollte gar nicht mehr von Papas Schulter runter, vor der man einen so tollen Blick auf den Riesen hatte. Und ob der Begeisterung auch gleich nochmal am nächsten Tag nochmal als der große Taucher mit seiner kleineren Freundin den Rückweg aus Berlin antrat. Flemming hat übrigens beides verschlafen.

Der große RieseDer kleine Mann

Riesen gehören jetzt also zur Lebenswirklichkeit von Leander dazu.
Hiermit gesellen sie sich zu Drachen, freilaufenden Krokodilen und spazierengehenden Bären dazu. Diese drei hindern Leander in den letzten Tagen davor, in Ruhe einzuschlafen, denn die bösen Drachen wollen Leander fressen und die Krododile und Bären haben scheinbar ebenfalls nichts gegen kleine Jungs als Nachtmahlzeit einzuwenden.

Eine ganz typische Phase in diesem Alter liest man immer wieder und trotzdem macht man sich als Eltern seine Gedanken. Aber ebenso bleibt man ganz entspannt und hilft dem kleinem Mann dabei, mit diesen Phantasien umzugehen:

Drachen müsen klingeln, wenn sie reinwollen und wenn es böse Drachen sind, dann lassen wir die nicht rein, sondern sagen: „Hau ab, Drache“ (liebe Drachen dürfen in die Wohnung)
Krokodile haben Angst vor Eseln -  insbesondere vor Stoffeseln, so wie Leander immer einen im Arm hat
Bären können nicht unter dem Bett sein, denn die sind viel zu dick und passen da nicht drunter

Die Riesen waren aufgrund der Hintergrundgeschichte, die Leanders Eltern ihm erzählt haben, bislang noch „lieb – wenn auch laut“. Und vor allem groß. Soooooo groß.

http://www.vimeo.com/6889697

Klein und dünn

14. September 2009 von Christina über Leander (3 Jahre und 22 Tage).

Donnerstag, 9 Uhr, U7a: Nun ist amtlich, was wir ohnehin schon wussten. Leander ist ein kleiner, schmaler Hering. Seit er keine Windel mehr trägt, rutschen ihm wirklich alle Hosen. Da selbst Gürtel nicht helfen, sollte ich wohl mal über Hosenträger nachdenken. Gibt es die eigentlich überhaupt noch?

Für die Statistik die neusten Vermessungsdaten:
KU: 49 cm
Gewicht (mit Kleidung): 13,2 kg
Größe (mit Schuhen): 93,5 cm

Der Arzt war dennoch zufrieden und überaus amüsiert, denn während das Kindelein auf Herz und Nieren getestet wurde, den Sehtest sogar 2x bestanden hat und auch sonst alles mit Auszeichnung bestand, turnte es wohl vergnügt und fröhlich plappernd durch das Sprechzimmer immer auf der Jagd nach seinem zuvor aufgepusteten Ballon.

Dicke Tränchen gab es erst, als Leander auf meinen Wunsch hin Blut abgenommen wurde, weil er wegen Fehlversuchts zwei Mal gepiekst werden musste. Ich möchte wissen, ob er sich bei dem Zeckenbiss im Odenwald Mitte August mit Borrelien infiziert hat. Die Ergebnisse gibts die Tage.

Quasi als Insignien seiner Tapferkeit trug er die Pflaster stolz in die KiTa und die blauen Röhrchen in seinem Körper sind nun gerne Thema beim Betrachten seines Körpers.

Füße vor und zurück

4. September 2009 von Christina über Leander (3 Jahre und 12 Tage).

Leander kann jetzt ganz alleine schaukeln. Im Moment ist das zwar noch eher ein „Ganzkörper“-Schaukeln, aber die Technik wird von Tag zu Tag immer besser.
Und weil das ja so ein Spaß macht, gabs in der KiTa auch schon ordentlich Zoff und dicke Tränen mit den Größeren. Leander will nämlich gar nicht mehr runter von dem Schaukeldings.

Zwei Striche

28. August 2009 von Christina über Flemming (4 Monate und 11 Tage).

… und es war klar – ein Baby ist unterwegs.

Gestern vor einem Jahr habe ich positiv getestet und den Test zur Sicherheit am nächsten Tag sofort wiederholt. Das Ergebnis blieb glücklicherweise das gleiche: Flemmi hatte sich auf den Weg gemacht.

Die Geburt … naja! Aber der Wellness-Aufenthalt in der Havelhöhe war wirklich schön. Flemmi und ich teilten uns damals das Zimmer mit Marieke und ihrem Töchterchen Johanna, die nur einen Tag nach Flemmi geboren wurde. Für Marieke ist es das erste Kind und ich kam mir mit meinen Tipp und Tricks in Sachen Säuglingspflege schon vor wie ein alter Hase.

Gestern gab´s ein Wiedersehen mit den beiden Damen. Gerade noch frisch geschlüpft, lagen gestern zwei pausbäckige, rundum zufriedene und gesunde Kindeleins auf der Decke und strahlten ihre Mütter an. Größer hätte der Unterschied zu vor vier Monaten kaum sein können.

Unfassbar, wie schnell die Zwerge gewachsen sind. Flemmi jedenfalls ist gerade mal wieder im Klamottenwechsel. Die 68er-Klamöttchen sind schon in den Schrank sortiert. Seine Hände und Finger werden detailverliebt durchgeschlabbert und die Bewunderung für den großen Bruder ist ungebrochen. Hoffentlich schaut er sich nicht zu viel dummes Zeug von Leander ab, denn dann … au weia!

Urlaubsschnipsel: Leander

21. August 2009 von Jan über Leander (2 Jahre und 11 Monate und 29 Tage).

* Schnorren, Teil 1: Spannende dreißig Jahre alte Spielzeuge aus dem Fundus seines Vaters, die Leanders Großeltern sorgsam aufbewahrt haben führen regelmäßig  zu der Frage „Darf ich das mitnehmen?“ verbunden mit einem schräg gelegten Köpfchen und einem möglichst charmanten Lächeln.

* Schnorren, Teil 2: Wildfremde Leute am Strand oder auf dem Spielplatz, die grade mit dem Verzehr leckerer Nahrungsmittel beschäftigt sind spricht Leander mit eben diesem schräg gelegten Köpfchen und einem möglichst charmanten Lächeln und den Worten: „Darf ich das auch haben?“ an. Und ja, wir geben es zu: Unser Kind bekommt bei uns nie etwas zu essen.

* Gemüsekontakte: Tomaten, die lange Zeit für ihn als unverzehrbar galten, sind es seit dem Moment nicht mehr, da er mit seinem Großvater selbst Tomaten vom Strauch pflücken durfte.

* Schutzmaßnahme: Bei herannahenden Wespen haben Leanders Eltern ihrem Sohn beigebracht, den Mund zu schließen und ganz fest geschlossen zu halten – einerseits, damit er nicht doch mal eine Wespe verschluckt, und andererseits, viel eher noch, damit er nicht andere hektische und damit schädliche Abwehrmanöver ergreift. Nach spätestens 20 Sekunden stellt er aber die Frage: „Darf ich den Mund wieder aufmachen?“ ohne zu realisieren, das für die Äußerung dieser Frage schon längst getan zu haben.

* Ixodida: Den ersten Zeckenkontakt hat Leander glücklicherweise gut und unbeschadet überstanden.

* Wassergymnastik: Leander kann jetzt schon „schwimmen“, was nach seiner Meinung so funktioniert, dass er sich in seichtem Gewässer mit seinen Armen auf dem Grund abstemmt, den Kopf über Wasser hält und sich dabei möglichst lang macht.

Steine sammeln, Steine ausleeren, Steine sammeln, Steine ...Zwei große Künstler und ein Gemeinschaftsbild

Urlaubsschnipsel: Flemming

21. August 2009 von Jan über Flemming (4 Monate und 4 Tage).

* Urlaubsandenken: Das schönste Mitbringsel aus dem Urlaub hat Flemming selbst gefunden: Seine Hände. Waren sie am Anfang der drei Wochen Urlaub für ihn noch zwei schwirrende fremdbestimmte Satelliten sind sie inzwischen zu kontollierbaren Greifwerkzeugen geworden. Daher wird grade alles in Reichweite angegrabbelt. Neben Rassel und Greifring auch Zeitung, Leanders Haare oder Papas Nase.

* Tick-Tack: Flemming ist ein schweizer Uhrwerk. Tagsüber nimmt er minutengenau um 9.30, um 12.30 und um 16.30 Uhr nochmal ein Nickerchen. Das ist praktischer als die Zeitansage im Telefon und gilt vor allem unabhängig davon wie lange er vorher geschlafen hat. Auch wenn er erst um 9 Uhr aufgewacht ist, wird konsequent um 9.30 Uhr wieder geschlafen.

* Relaxt: Der kleine Mann ist das entspannteste Baby, das seine Eltern je gesehen haben. Schon Leander war locker, aber Flemmi ist von einer solch gutmütigen Gelassenheit, das seine Eltern manchmal verwundert die Augen reiben. Ist er wach, grinst und jauchzt er vergnügt vor sich hin, wenn er schläft tut er das bei fast jeder Lautstärke (bis auf die Darbietungen unseres Kiez-Straßenmusikanten). Nur wenn er Hunger hat, macht er sich wirklich mal deutlich bemerkbar.

* Mobiles Baby: Seit kurzem darf Flemmig nicht mehr auf hohen Möbelstücken liegen, denn eine erste Vorstufe von Drehversuchen läßt ihn leicht zum Absturzkandidaten werden.

* Ausuferndes Baby: Die Paar-und-sechzig Zentimeter Mensch machen sich im Elternbett dermaßen breit, dass für den Vater immer häufiger kein Platz bleibt.

* Vorwarnung: Ständige Spucketropfen am Mundwinkel und Kinn erinnern die Eltern daran, bald mal wieder die Dentinox- und Osanit-Vorräte aufzustocken.

große Augen und die KnuddelgiraffeAuf der Suche nach Entertainment

U wie Untersuchung

19. Juli 2009 von Christina über Flemming (3 Monate und 2 Tage).

Die Zeit rast. Eben noch hielten wir Flemming frisch geschlüpft im Arm, nun hat der Kleine bereits die ersten drei Monate geschafft, die zweite Impfung erhalten und ist vergangenen Donnerstag frisch vermessen und gewogen worden.
Da Flemmi vor der letzten U gewichtsmäßig ja förmlich explodiert war, wurden die neuesten Daten zur U4 mit großer Spannung erwartet.

And here are the results:

Gewicht: 5950g (im Mutterpass steht 5590g – da ich allerdings beim Wiegen direkt neben der Waage stand, tippe ich auf einen Zahlendreher)
Größe: 62cm
KU: 40,5cm

Flemming hat somit sein Geburtsgewicht nahezu verdoppelt und ist 12cm gewachsen. Mit diesen stolzen Daten gab es vom Kinderarzt in der A-Note die volle Punktzahl. Abzug gab es allerdings in der B-Wertung. Da Flemming eine bevorzugte Liegeseite hat, nämlich mit dem Blick nach links gerichtet, hat sich über die Wochen eine kleine Delle am Kopf ausgebildet. Nun haben wir in der kommenden Zeit ein wenig auf die richtige Lagerung“ zu achten. Dann stehen die Chancen auf einen gleichmäßig runden Kopp ganz gut. Hat der Arzt versprochen!

Alles in allem hat Leander ein vom Arzt attestiertes „super tolles Kerlchen“ bekommen.

Stimmt!

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