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Archiv für die Kategorie: 'Zähne'

Die Schnullerfee kommt heute… nicht.

17. September 2009 von Jan über Leander (3 Jahre und 25 Tage).

Obwohl Leander schon seit mehr als zwei Wochen ohne Schnulli schläft, war ihm das Konzept einer beflügelten Fee, die des Nachtens einschwebt und Schnullis gegen Geschenk tauscht, etwas …nun ja… suspekt.

„Ich mag die Schnullerfee nicht!“, sagt der kleine Mann. Das heißt dann also übersetzt, dass das Finale des Kapitels „Schnulli“ nochmal wieder verschoben wird. Obwohl es tatsächlich nur eine Formalität wäre, denn in Gebrauch sind die Dinger ja schon nicht mehr.

Aber Loslassen ist halt doch schwer…

Urlaubsschnipsel: Flemming

21. August 2009 von Jan über Flemming (4 Monate und 4 Tage).

* Urlaubsandenken: Das schönste Mitbringsel aus dem Urlaub hat Flemming selbst gefunden: Seine Hände. Waren sie am Anfang der drei Wochen Urlaub für ihn noch zwei schwirrende fremdbestimmte Satelliten sind sie inzwischen zu kontollierbaren Greifwerkzeugen geworden. Daher wird grade alles in Reichweite angegrabbelt. Neben Rassel und Greifring auch Zeitung, Leanders Haare oder Papas Nase.

* Tick-Tack: Flemming ist ein schweizer Uhrwerk. Tagsüber nimmt er minutengenau um 9.30, um 12.30 und um 16.30 Uhr nochmal ein Nickerchen. Das ist praktischer als die Zeitansage im Telefon und gilt vor allem unabhängig davon wie lange er vorher geschlafen hat. Auch wenn er erst um 9 Uhr aufgewacht ist, wird konsequent um 9.30 Uhr wieder geschlafen.

* Relaxt: Der kleine Mann ist das entspannteste Baby, das seine Eltern je gesehen haben. Schon Leander war locker, aber Flemmi ist von einer solch gutmütigen Gelassenheit, das seine Eltern manchmal verwundert die Augen reiben. Ist er wach, grinst und jauchzt er vergnügt vor sich hin, wenn er schläft tut er das bei fast jeder Lautstärke (bis auf die Darbietungen unseres Kiez-Straßenmusikanten). Nur wenn er Hunger hat, macht er sich wirklich mal deutlich bemerkbar.

* Mobiles Baby: Seit kurzem darf Flemmig nicht mehr auf hohen Möbelstücken liegen, denn eine erste Vorstufe von Drehversuchen läßt ihn leicht zum Absturzkandidaten werden.

* Ausuferndes Baby: Die Paar-und-sechzig Zentimeter Mensch machen sich im Elternbett dermaßen breit, dass für den Vater immer häufiger kein Platz bleibt.

* Vorwarnung: Ständige Spucketropfen am Mundwinkel und Kinn erinnern die Eltern daran, bald mal wieder die Dentinox- und Osanit-Vorräte aufzustocken.

große Augen und die KnuddelgiraffeAuf der Suche nach Entertainment

Wohnungsbesichtigung

8. Mai 2009 von Christina über Leander (2 Jahre und 8 Monate und 15 Tage).

Gestern war eine Freundin bei uns zu Besuch, die leider nicht sehr oft in der Stadt ist. Daher hatte sie unsere Wohnung bislang noch nicht gesehen. Leander bot sich gleich an Guide an, sie durch die Räumlichkeiten zu führen. Beim Badezimmer angelangt, folgender bemerkenswerter Dialog:

Leander (die Tür öffnend): Badezimmer!

Leanders Papa: Und was macht darin?

Leander (wissend): Zähne putzen!

Ohoo! Sieh an, sieh an …

Wenn es doch nur immer so einfach wäre. In Anbetracht des allabendlichen Dramas, das sich hinter der verschlossenen Tür abspielt, war es erstaunlich, dass das Kindelein ausgerechnet diese Tätigkeit mit diesem Raum verbindet. Durchaus eine ausbaufähige Grundlage.

Zahn(-fleisch)schmerzen

13. September 2008 von Christina über Leander (2 Jahre und 21 Tage).

Wir hatten schon ganz vergessen oder vielleicht auch verdrängt, wie unangenehm die Sache mit dem Zahnen für das Kindelein war. Die Schmerzen und der wunde Po – gestern Nacht wurden wir wieder daran erinnert. Ich glaube, Leander zwickt und zwackt der hintere linke Backenzahn (ich meine schon die ersten verdächtigen weißen Hubbelchen erahnen zu können. Wunschdenken?)  und wir brauchen dringend wieder eine Tube Dentinox (hilf das in seinem Alter überhaupt noch?) – die alte habe ich völlig ausgequetscht in der hintersten Ecke der Wickelkommode gefunden.

Drama, Drama, Baby!

5. August 2008 von Christina über Leander (1 Jahr und 11 Monate und 13 Tage).

Das Leben kann ja so fies sein. Hier eine kleine Auwahl, warum.
Wenigstens für ein kleines, bockiges Wesen …

* Zähne putzen zu müssen
* Kleidung an- oder ausziehen zu müssen
* Schuhe an- oder ausziehen zu müssen
* Jacke/Mütze an- oder ausziehen zu müssen
* Fahrradhelm an- oder ausziehen zu müssen
* Die Treppen alleine rauf- oder runterlaufen zu müssen
* Die Treppen nicht alleine rauf- oder runterlaufen zu dürfen
* bei Regen nicht auf den Balkon zu dürfen
* nicht die Eier aus dem Kühlschrank auf den Boden werden zu dürfen
* die Autos nicht mit in die Krippe nehmen zu dürfen
* nicht den Kippschalter, an den das Telefon/Anrufbeantworter angeschlossen ist, an- und auszuschalten zu dürfen
* nicht auf den Knöpfen des Fernsehers oder der Stereoanlage rumzuknibbeln zu dürfen
* nicht beliebig alle Bücher aus dem Regal ziehen zu dürfen
* mit anderen Kindern Spielzeug auf dem Spielplatz teilen zu müssen
* …

to be continued

Wie geht Zähneputzen?

7. Dezember 2007 von Jan über Leander (1 Jahr und 3 Monate und 14 Tage).

So geht Zähneputzen bei Christina und mir:
Zahncreme auf die Zahnbürste, Zahnbürste in den Mund, schrubben, nach ca. 3 Minuten ausspülen, fertig.

So geht Zähneputzen bei Leander:
Zahncreme auf Leanders Zahnbürste, keine Zahncreme auf Mamas und Papas Zahnbürste (denn die putzen zu so früher Stunde nur der Show wegen), Leanders Zahnbürste in Leanders Mund, draufrumkauen, der Mama die Zahnbürste klauen, auf Mamas Zahnbürste rumkauen, zur Badewanne laufen, beide Zahnbürsten reinwerfen, Mama und Papa anstrahlen und sich freuen, sich von Papa die Zahnbürsten wieder rausholen lassen, beleidigt sein, weil Leander nur Leanders Zahnbürste zurückbekommt, zur Mama laufen und ihr Leanders Zahnbürste in den Mund stecken und dabei Mamas Zahnbürste klauen, mit beiden Zahnbürsten durchs Bad stapfen, eine Zahnbürste verlieren, betreten gucken und „Ohh“ sagen, Zahnbürste aufheben und zur Waschmaschine gehen, beide Zahnbürsten reinwerfen und die Tür zumachen, Mama und Papa anstrahlen und sich freuen, sich von Papa die Zahnbürsten wieder rausholen lassen, beleidigt sein, weil Leander nur Leanders Zahnbürste zurückbekommt, auf der eigenen Zahnbürste rumkauen, interessiert Mama und Papa zuschauen (die so tun als würden sie Zähne putzen), zur Mama laufen und nochmal versuchen ihr die Zahnbürste zu klauen, beleidigt sein weil Papa den Leander zu sich nimmt, den Mund aufsperren um sich von Papa die Zähne putzen zu lassen, keine Lust mehr haben und sich rauswinden, sich von Papa schnappen lassen und Mund ausspülen, fertig.
Spaß für die ganze Familie!

Mama auch ZähneputzenLeander beim Zahnbürste bekauen

Aktuell

16. November 2007 von Christina über Leander (1 Jahr und 2 Monate und 24 Tage).

…ist wirklich was anderes. Und ehrlich, an Leander hat dieses Mal nicht gelegen, dass auf diesem Blog so lange nicht los war. Schuld sind wir, seine Eltern. Also, bitte nicht schimpfen, ja?!!

Dabei hätte es nahezu täglich Berichtenswertes gegeben. Denn: Leander hat einen neuen Zahn, war auf dem ersten St. Martinsumzug seines Lebens, Leander hat wieder ein paar neue Schuhe bekommen und Leander kann tatatata … LAUFEN.

Nun gut, momentan würde ich es noch STAPFEN nennen, aber auf seinen zwei Beinen wird er von Tag zu Tag ein Stückchen sicherer und (das ist nicht unbedingt zu unserem Vorteil) schneller. Seine Gehversuche kündigten sich ja schon eine ganze Weile an. Allerdings dauerte es letzendlich doch länger, als uns andere Eltern vorab prophezeit hatten. Bei ihm verlief das Training eher so in Abschnitten. Aus einem ersten selbständigen Schritt wurden drei, dann fünf, dann Rückfall. Die größte Hürde war wohl ab dem Zeitpunkt genommen, als er sich nicht mehr auf unsere stützenden Hände verlassen musste und sich zutraute, es auch alleine zu schaffen. Da er sich seit ein paar Tagen auch ohne Hilfe wieder hinstellen kann, wird das Laufen immer mehr zum Mittel seiner Fortbewegung, um von A nach B zu kommen – also von der Küche ins Bad, ins Wohnzimmer, zurück in die Küche, ins Wohnzimmer. Getrieben von nur einer Kraft: Die möglichst großflächige Verbreitung von Chaos!

Ihn beim hin und her wanken laufen zu beobachten, macht uns unglaublich stolz. Unser großer Mann. Richtig wäre jedoch vielmehr  „unser dicker Mann“!  Seit Leander in der Krippe is(s)t, hat er sich eine richtige Plautze angefuttert. Aus dem vormals zu leichten Kind ist ein kleiner Mops geworden, der seinen Bauch nicht mehr verstecken kann. Die Hosen jedenfalls muss ich am Bund nicht mehr umkremeln. Beim nächsten Arztbesuch Ende des Monats zur Impfung werde ich ihn unbedingt messen und wiegen lassen – es interessiert mich doch ungemein.

Von nun an zählen wir die Zähne rückwärts. Es fehlen noch neun bis zum Vollgebiss. Der letzte Zahn hat ihm glücklicherweise auch recht wenig Probleme bereitet. Ohnehin, Applaus für Leander - er ist zurzeit sehr pflegeleicht. Leander schläft lang, schläft durch, schläft gut! Seit er gelernt hat, dass sein Trinkbecher in der Nacht immer oben rechts in seinem Bettchen steht, müssen wir auch nicht mehr raus, um seinen Durst zu stillen. Ich bin wirklich deshalb schon mal nachts wach geworden, weil ich ihn schlürfen gehört habe.

Leanders Zahnleistung bisherFür die Sauerei hätte es ja wohl keine Zähne gebraucht…

Wenn er morgens, meist gegen halb acht, wach wird, plappert er manchmal sogar noch eine Weile in seinem Bettchen vor sich hin. Unglaublich putzig. Aber das ist eher die Ausnahme. Meist erwartet er uns umgehend, damit er uns endlich seinen Stoffesel überreichen kann.

Am Montag habe ich Leander ein Paar Winterstiefel gekauft. Größe 21. Und die guten Treter mit Lammfellfütterung haben uns wieder einmal 55 Euro gekostet. Aber dieses Mal sponsort die Hofheim-Oma. Danke dafür. Denn momentan häufen sich die Ausgaben – Schuhe, Winterdecke, neue Kleidung, und und und … zudem geht es auf Weihnachten zu und ich muss mich wirklich zügeln, ihm nicht ständig Geschenke zu kaufen.  

Bergfest

25. Oktober 2007 von Jan über Leander (1 Jahr und 2 Monate und 2 Tage).

So wünscht man sich das Zähnekriegen: Still und heimlich, quasi auf Samtpfötchenwurzeln hat Leander drei Backenzähne bekommen. Es wäre uns beinahe entgangen. Was schlimm gewesen wäre, denn es waren nicht irgendwelche Zähne, sondern die Nummern 8,9 und 10 – und damit trommelwirbel Halbzeit! Wir alle drei freuen uns.
Glückwünsche nehmen wir gerne entgegen.

Leanders Zahnleistung bisherGlücklich mit dem Halbgebiss

Bewegung

5. Oktober 2007 von Christina über Leander (1 Jahr und 1 Monat und 12 Tage).

Der Mangel an Einträgen auf diesem Blog hat nur einen Grund: Leander hat uns in den letzten Wochen (!!!) ganz schön auf Trab gehalten -  bei unserem Kind ist einiges in Bewegung geraten.

Nein, laufen kann der kleine Knopf trotz seiner Schuhe immer noch nicht, dafür rumort es ordentlich in seinem Mund – Zähne! (wieder mal…) Der ganze Kiefer ist ordentlich geschwollen, er hat immer die Finger im Mund, sabbert noch mehr als sonst und teilweise blutete sogar schon das Zahnfleisch. Man konnte Leander bislang nichts recht machen. Anstrengend, sag ich. Sehr anstrengend (so schlimm war es selten!).

Sein Leben? Ein einziges „wääääh“. Wollte er hoch, wollte er zwei Sekunden später wieder runter vom Arm. War er unten, schwupps und Geplärr, also doch wieder hoch. Alle Spielsachen haben ihn weniger als zwei Minuten begeistert, und in welchen Tonhöhen er regelrecht KREISCHEN kann, hat sogar selbst unsere Nachbarn gestern erstaunt *peinlich*.

Aber: Von einem Beißerchen keine Spur (dabei hätte ich ein „Erfolgserlebnis“ dringend nötig gehabt, denn irgendwie will man ja wissen, wofür man so mit seinem Kind leidet, nicht?!) – bis Mittwoch.

Und siehe da: Der erste Backenzahn ist da!

Tja, und das mit dem Laufen…wir bleiben dran… immerhin kann unser Knirps jetzt schon einhändig seinen Kinderwagen schieben.

Leanders Zahnleistung bisherWer Zähne hat muß auch Zähne putzen…

In Amt und Würden

13. September 2007 von Christina über Leander (1 Jahr und 21 Tage).

Nachdem wir (mal wieder) Probleme mit dem Internet und dem Telefon hatten, nutze ich schnell die Gunst der Stunde, um ein kleines Update zu schreiben, ehe unsere Technik wieder vorbildlich versagt.

Leander begreift allmählich, dass kleine Dinge zwar in große passen, nicht aber umgekehrt.

Duplosteine und bunte Bauklötzchen sind vor allem deshalb toll, weil man sie in Schuhen, Blumentöpfen und jeglichen anderen Behältnissen versenken kann.

„ring ring“ macht nicht mehr nur das Plastik-Telefon Leander hält sich nun beliebig jeden Gegenstand ans Ohr, wenns „klingelt“

Tischdeko ist zum Runterreißen da, vor allem dann, wenn Getränke darauf stehen. Praktisch, denn so kann man gleich mal Mamas Reaktionsvermögen testen (hurra! bislang bestanden!)

Der Zähneputzen klappte viel besser, als wir uns den kleinen Mann auf den Schoß gesetzt haben und ihm mit Zahnpasta (mit Flourid) die Beisserchen geputz haben, während wir auch im eigenen Mund schrubbten. Zufall?

KiTa klappte auch heute wieder super. Gestern hatte der Knopf noch unter meiner Anwesenheit in der Krippe gegessen, heute konnte ich in dieser Zeit draußen bleiben. Außerdem war ich das erste Mal wirklich richtig weg und habe in einem nahe gelegenen Café mein Buch gelesen. Nach einer Stunde fühlte ich mich völlig verwaist.

Gestern hatten wir in der KiTa übrigens unseren ersten Elternnachmittag. Ich darf mich nun „stellvertretende Elternsprecherin“ nennen. So schnell kommt man zu einem Titel.

Morgen bekommen wir übrigens Besuch von dieser netten Familie und werden Samstag dann diese hier treffen.

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  • Flemming und ein halbes Jahr
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